Grabstätten Kobern
Der Judenfriedhof in Kobern-Gondorf

Seit 1585 gab es bereits einen jüdischen Friedhof. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde ein neuer jüdischer Friedhof an der Gemarkungsgrenze zwischen Kobern und Gondorf angelegt, der später auch den Juden in Dieblich. Niederfell, Gondorf usw. als Begräbnisstätte diente und bis 1938 belegt wurde.
Zum Besuch des Judenfriedhofes ist ein Schlüssel für das Eingangstor bei der Getränkefirma „Gilberg“ gegenüber erhältlich (Obermarkstraße 84).
Seit dem 16. Jahrhundert bis 1942 gab es in Kobern eine kleine jüdische Gemeinde, die 1906 immerhin 39 jüdische Bürger zählte und 1933 nur noch 16 Personen umfasste. Die letzten 13 wurden 1942 deportiert, nur 3 überlebten!
Weitere Informationen erhalten sie: (Jüdischer Friedhof (Gondorf) – Wikipedia)
Grabstätten Kobern
140 Grabkreuze aus 5 Jahrhunderten auf dem Koberner Friedhof

Der Wandel der Begräbniskultur ist durch 140 Basaltkreuze von 1508 bis heute dokumentiert. Die ältesten Grabkreuze enthalten statt Inschriften die Hausmarken vieler Koberner Familien aus dem Mittelalter. Die Inschriften und die Ornamentik der Kreuze zeigen die Stilrichtungen aus 4 Jahrhunderten (Gotik) bis zum (Barock).


